Hier wird nicht mehr so viel gearbeitet!!! ;-)))

Jetzt gehts endlich los... (vom alten Natschalnik)

BONKERS ...... nun mal los Lönni, schreib mal was über uns. Und nun....nun sitze ich hier und zermartere mir das Hirn darüber, was es über uns eigentlich zu erzählen gibt......

Fangen wir an zu einer Zeit, in der der tiefste Osten hier bei uns im Osten herrschte – die DaDaEr. Irgendwie fuhr jeder von uns Motorrad, bis ...ja, bis es dann irgendwann Zuwachs gab, oder einen Trabbi  ...und Familie ...und Arbeit... und Beruf.. oder, oder, oder..., die Karre wurde verkauft, verschenkt, verschrottet (glaube ich nicht wirklich) oder einfach irgendwo eingemottet und vergessen.
 
Ein Schritt nach vorn (Zitat Vicki Vomit) und wir schreiben das Wendezeitalter; Unsicherheit, Maloche oder Arbeitslosigkeit machten die Runde - an ein Motorrad, wenn nicht grad für den Weg zur Arbeit, nicht zu denken. Aber trotz alledem, im Hirn tauchten die ersten Gespinste auf und so manche Flasche Bier tat das Übrige dazu, um so langsam aber sicher zu erkennen, dass es im Leben wichtigere Sachen gibt als Arbeit ohne Ende, Superfernseher und den schönsten Außenputz am Haus. Trotzdem blieb es erst mal beim Bier und diversen Werkstattabenden mit Benzingesprächen bis in die tiefe Nacht, ohne Motorrad.
 
Bis dann eines Tages König „Zufall“ zu Hilfe kam und die Ära Motorrad neu auflegte: “Du hast doch n’ Transporter, können wir mal mein Mopped in die Werkstatt schaffen, ist kaputt.“ Ja... und so kam es zur ersten, halb erzwungenen Probefahrt mit der Trude - Blut geleckt!! Das war um 1997.
 
Was nun folgte waren erstens schlaflose Nächte (Kohle – woher bloß???) und zweitens heulende Ehefrauen (finanzieller Ruin steht ins Haus)- nun kurzgesagt, es nahm alles seinen vorbestimmten Weg und es wurden immer mehr.(die ehemals fast ruinierten Ehefrauen fahren übrigens mittlerweile größtenteils selber, so ändern sich die Zeiten) Die Wege zur Wiedergeburt des Bikerdaseins waren natürlich nicht bei uns allen gleich, aber ich denke man kann durchaus ähnliche Parallelen ziehen.
 
Es folgten Benzingespräche in der Werkstatt, erste Partys wurden angefahren und so mancher Kasten Bier verschwand auf Nimmerwiedersehen in diversen Schlünden, Kilometer wurden geschruppt.
 
Etwas später, wir schreiben August 2000...mal gucken; was finde ich in der weltweit verkabelten Internetwelt zum Thema Intruder??! Scherneck zum Beispiel, mit dem wohl größten deutschen Intrudertreffen. Dazu gleich mitgeliefert Konvoianfahrt dorthin, mit Leuten aus ganz Deutschland. Das wäre doch was?!?!
 
Treffpunkt für einen Teil der Truppe (der zu dieser Zeit noch nicht im geringsten etwas davon ahnte, irgendwann mal was mit einem BONKERS MF am Hut zu haben) war das Hermsdorfer Kreuz. Im Verlauf dieses Treffens fanden dann ein paar Leute zueinander, die feststellten, dass sie wohl nicht so richtig ins Bild von Otto Normalverbraucher passten.
 
Man blieb  weiterhin in Kontakt und traf sich hier und dort auf verschiedenen Partys in der Szene und auch mal bei dem einem oder anderen zu Hause.
 
Eins war  immer gleich, geile Stimmung, man verstand sich und passte zueinander, keiner musste jemandem irgendwas vormachen und man konnte zu Scheiße auch laut Scheiße sagen und wenn die Verstrahlten im Rudel auftraten, ging es nicht unbedingt leise und traurig zu.
 
Mit der Gründung eines Clubs oder  etwas Ähnlichem hatten wir aber auch weiterhin nichts am Hut, die Gründe waren verschiedener Natur; Fast alle wohnen in verschiedenen Städten, Dörfern und Regionen Deutschlands, andererseits gefielen uns eingefahrene Clubstrukturen in denen vieles zu verbissen gesehen wird, nicht.
 
Aber wie das immer so ist..... sag niemals nie; Irgendwann flackerte beim abendlichen Zusammensitzen von  Matte, Pia und mir doch der Gedanke auf, dem Kind einen Namen zu geben und die ganze Geschichte möglichst unkonventionell auf die Beine zu stellen.......und so nahm halt das Unglück seinen Lauf. Die BONKERS wurden geboren.

Es spielt bei uns keine große Rolle was man ist (geschlechtlich als auch beruflich), wichtig ist das man a)Motorrad fährt b)eine gesunde Verstrahlung an den Tag legen und auch mal über seine eigene Dussligkeit lachen kann und c) halt in die Welt passt. Spießer und Möchtegerns haben bei uns keine Chance. Wer uns kennt wird bei der Frage, ob wir uns damals in der Nähe von Tschernobyl aufgehalten haben sicher bestätigend nicken, alleine der Verstrahlung wegen. Doch das ist wieder eine ganz andere Geschichte.
 
Bei der Findung des Namens unserer Großhirngeschädigtenprophylaxegruppe kam mir übrigens Schriftsteller John Irving mit seinem Buch „Garp und wie er die Welt sah“ zu Hilfe. In dem Buch spielt ein krasser Köter mit Namen „Bonkers“, eine nicht zu verachtende Rolle und die Erklärung zum Namen lieferte Irving gleich mit: ..ein bisschen verrückt... ; und ich denke, das ist nicht untertrieben. (Allerdings behalten wir uns das Recht vor, auch mal einen schlechten Tag zu haben, vielleicht wegen zu hoher Leberwerte oder so..........)
 
 © Im August 2002   by    Lönni

BONKERS oder BONKERS MF, es gibt Diskussionen, die keiner braucht, aber dennoch zur Zeit im Umlauf sind.

Nach der Veröffentlichung in der BN sind vereinzelte Meldungen eingegangen, die uns ein MF nicht zugestehen. Wir wollen die Sache mit unserer Gemeinschaft nicht zu hoch bewerten, wer uns kennt, weiß, dass es uns nur um den Spaß in der Motorradgemeinschaft geht.

In den nächsten Monaten werden wir entscheiden, ob und wie unser zukünftiges Patch aussehen wird.

Die BONKERS oder der BONKERS MF - Das ist keine Frage von Macht, sondern Ausdruck von Spaß am Leben!!!

  © Im Oktober 2002 by Jim Knopf

Auf der Startseite kann man bereits erkennen, dass wir uns für den Spaß entschieden haben und auf ein MF verzichten. Wir wollen in dieser beschissenen Zeit in der Bunten Rebuuhblik Doitschland beim Motorrad fahren und Party feiern stressfrei Spaß haben. In diesem Sinne: Laßt uns bonkern...!

  © Im Dezember 2002 by Jim Knopf


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